Die Entstehung des debis-Hauses ist eng mit der des Quartier Daimler verknüpft.
* 1989, vor dem Fall der Mauer, nahm der damalige Daimler-Benz-Chef Edzard Reuter Verhandlungen mit dem Berliner Senat über einen Kauf des ungenutzten Geländes am Potsdamer Platz auf.
* Kauf des Areals im Sommer 1990.
* 1991 wurde vom Berliner Senat ein städtebaulicher Wettbewerb für das gesamte Gebiet Potsdamer Platz und Leipziger Platz international ausgeschrieben.
* 1992 gewannen die Architekten Heinz Hilmer und Christoph Sattler den Wettbewerb.
* Ebenfalls noch 1992 schrieb die Daimler-Benz AG einen Architekturwettbewerb für ihr Areal aus, den im gleichen Jahr Renzo Piano und Christoph Kohlbecker gewannen. Anschließend entwickelten sie auf der Basis des Siegerentwurfs den sogenannten "Masterplan".
* 1993 erfolgte der erste Spatenstich für das debis-Haus.
* Am 24. Oktober 1997 wurde das debis-Gebäude als erstes des gesamten Areals eingeweiht. Es galt als Vorzeigeprojekt für das debis-Immobilienmanagement. Der als Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG mittlerweile von Jürgen Schrempp abgelöste Initiator des Gesamtprojekts Edzard Reuter nahm nicht an der Einweihungsfeier teil.
Nach der Auflösung der debis AG dient das Gebäude heute als Sitz der Daimler Financial Services.
Seit Herbst 2008 sendet der Nachrichtensender N24 aus dem Haus. Der zur ProSiebenSat.1 Media AG gehörende Nachrichtenkanal hat auf insgesamt fünf Stockwerken, das sind 7400 Quadratmeter, ein Newsroom, Regieräume sowie Moderations- und Talkshow-Flächen geschaffen. In den neuen Studio- und Redaktionsräumen arbeiten rund 250 Mitarbeiter.[1]
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