Das Bundeshaus in Bonn ist ein Gebäudekomplex, in dem bis 1999 die Plenarsitzungen des Deutschen Bundestags stattfanden. Das von 1930 bis 1933 errichtete Kerngebäude diente bis zum Zweiten Weltkrieg als Pädagogische Akademie für Lehrerfortbildung. Nach der Entscheidung der Hauptstadtfrage 1949 zugunsten Bonns wurde es zur provisorischen Unterkunft des Bundestages und Bundesrates umgebaut.

 

In den über 40 Jahren als Sitz der beiden Verfassungsorgane wurde es mehrfach erweitert und umgebaut, bis die Institutionen 1999 aufgrund des Hauptstadtbeschlusses nach Berlin verlegt wurden. Den Plenarsaal übernahm anschließend das Internationale Kongresszentrum Bundeshaus Bonn, in dem regelmäßig bedeutende nationale und internationale Konferenzen stattfinden. Der südlichere Abschnitt wird zukünftig als Sitz des Klimasekretariats der Vereinten Nationen Bestandteil des "UN-Campus", der neben diesem Gebäude auch den benachbarten Langen Eugen umfasst.

 

 

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