Hauptartikel: World Conference Center Bonn
Das World Conference Center Bonn (bis 2006 Internationale Kongresszentrum Bundeshaus Bonn bzw. United Nations Congress Center) umfasst derzeit den 1992 eingeweihten Plenarsaal von Günther Behnisch, den angrenzenden Vizepräsidentenbau, das gegenüberliegende Alte Wasserwerk, das während der Bauzeit des neuen Plenarsaals als Ausweichquartier des Bundestages diente sowie sein benachbartes Pumpenhaus. Das WCCB ist mittlerweile eines der bedeutendsten Kongresszentren in Deutschland geworden, es finden national wie international bedeutende Konferenzen, wie beispielsweise 2000 die "UNCCD-Weltwüstenkonferenz", 2004 die "Internationale Konferenz für erneuerbare Energien", ebenfalls 2004 der Deutsche Juristen- und 2006 der Deutsche Naturschutztag statt. Häufig wird das WCCB auch von den in Bonn ansässigen UN-Organisationen für ihre Tagungen genutzt.
Für circa 140 Millionen Euro wird das WCCB seit dem Herbst 2006 erweitert. Es entsteht ein dynamischer Gebäudekomplex, dem sich ein 15-stöckiges Hotel mit insgesamt 52 Metern Höhe und 350 Zimmern anschließt; dieser "Erweiterungsbau" wird über einen Tunnel mit dem Plenarsaal und Wasserwerk verbunden. Nach Angaben des Investors soll das "führende Kongresszentrum in Deutschland" und eine "internationale Begegnungsstätte für Geschäftsleute" geschaffen werden. Der endgültige Name lautet World Conference Center Bonn (WCC Bonn) und ersetzt die Bezeichnung "Internationales Kongresszentrum Bundeshaus Bonn (IKBB)". Nach dem zwischen der Stadt Bonn, dem Investor SMI Hyundai und dem Land Nordrhein-Westfalen geschlossenen Vertrag wird es für die Nutzung durch die Vereinten Nationen einen Rabatt geben.
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