Hauptartikel: UN-Campus
Seit 1996 haben sich in Bonn zahlreiche Organisationen der Vereinten Nationen (UN) niedergelassen. Diese waren bisher im Haus Carstanjen und dessen Erweiterungsbau, im Bundeshaus sowie einem Gebäude in der Kennedyallee ansässig. Im November 2000 hat die Bundesregierung beschlossen, die schwerpunktmäßig im Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich tätigen Organisationen an einem zentralen Punkt zu bündeln. 2001 wurde vereinbart, dafür die ehemaligen Parlamentsbauten den Vereinten Nationen zur dauerhaften Nutzung zur Verfügung zu stellen, was durch den Kabinettsbeschluss vom 28. Mai 2003 bekräftigt wurde. Im Juli 2006 sind elf der zwölf Organisationen in das ehemalige Abgeordnetenhochhaus, den Langen Eugen, eingezogen. Dabei wurde dieser UN-Campus komplett eingezäunt, was die Sperrung der Herrmann-Ehlers-Straße zur Folge hat.
Das Klimasekretariat mit über 200 Mitarbeitern soll im achtgeschossigen Alten Hochhaus, dem Fraktionsbau, dem Zwischenflügel sowie dem Südflügel des Bundeshauses als zweitem Teil des UN-Campus untergebracht werden. Dazu sollen die denkmalgeschützten Gebäude ab 2008 für circa 55 Millionen Euro umgebaut werden und anschließend umzäunt werden. Nach einer Bauzeit von zwei bis drei Jahren sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, sodass die bisher 700 Mitarbeiter der Vereinten Nationen in Bonn alle an einem gemeinsamen Standort arbeiten werden. Der Umzug war ursprünglich schon für 2007 vorgesehen, verzögert sich nun aber, da der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages eine Haushaltssperre für die Sanierung des Alten Hochhauses verhängt hatte.[5]
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Bundeshaus (Bonn) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
