Seit 1964 wurde der Bahnhof Rolandseck unter der Leitung von Johannes Wasmuth zu einem Zentrum kulturellen Lebens. Konzerte und Ausstellungen fanden dort statt und Künstler lebten und arbeiteten im Gebäude des Bahnhofs. Nach dem Tod von Johannes Wasmuth endete erst einmal das kulturelle Leben im Bahnhof. Am 22. Oktober 2004 wurde der Bahnhof als Arp Museum wieder eröffnet. Nach dem ursprünglichen Konzept sollten die Stiftung Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp e. V. und das Land Rheinland-Pfalz das Museum gemeinsam betreiben. Die Stiftung stellte zunächst ihre Sammlung mit Werken von Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp für Ausstellungen zur Verfügung. Nach massiven Streitigkeiten über die Vertragstreue der Stiftung, die der Gründungsdirektor Klaus Gallwitz als "erklärten Krieg" bezeichnete, erklärten die Partner im Juli 2008 die Zusammenarbeit für beendet, die Stiftung zieht die ihr gehörenden Werke aus dem Museum ab. Das Land erklärte, den Bau mit den rund 400 Werken Arps in Landesbesitz und Leihgaben anderer Sammler und Museen bestücken zu wollen.[1] Im Oktober 2008 vereinbarten das Land und die UN-Kinderhilfsorganisation UNICEF, dass die der UNICEF gehörende "Kunstsammlung Rau" künftig im Arp Museum ausgestellt werden soll.

 

 

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