Das aus Ruhrsandstein bestehende Rückpumpwerk, nach den Plänen der Architekten Arthur Pfeifer und Hans Großmann, wurde 1925 fertig gestellt.
Zweck des Pumpwerkes ist die Austrocknung der Stauseen der oberen Ruhr zu vermeiden um die Trinkwasserversorgung sicher zu stellen. Deshalb entschied man sich in den 1930er Jahren die Rückpumpwerke zu errichten um den Fluss im Bedarfsfall "rückwärts" fließen zu lassen. Das geschah allerdings das letzte mal in den 1950er Jahren. Heute wird jährlich nur noch eine Betriebskontrolle durchgeführt.
Im Jahr 1988 wurde das Gebäude zusammen mit dem Wasserkraftwerk Kahlenberg renoviert und unter Denkmalschutz gestellt. Es ist heute ein Themenpunkt der Route der Industriekultur (Themenroute 12 - Geschichte und Gegenwart der Ruhr).
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