Steuermulticore [Bearbeiten]
Übertragung der Steuerinformation geschieht als Spannung zwischen der Signalader und einer gemeinsamen Masse. Je nach Hersteller werden 0-10 Volt und -10-0 Volt verwendet (letzteres vor allem durch Strand), auch Stromstärken waren als Signal im Gebrauch um Verluste bei längeren Übertragungsstrecken zu verringern. Die relative Intensität des Kanals ist proportional zur Spannung / zum Strom.
Vorteil dieser Steuermethode ist der relativ geringe Aufwand für kleine Anlagen, Nachteil der stark steigende Aufwand für größere Anlagen und die Störempfindlichkeit.
Durch den Einzug der digitalen Lichtsteuerungen sowie moderner Scheinwerfer mit eigenem Mikrocontroller ist der "Umweg" über ein analoges Signal inzwischen überflüssig geworden.
Analoges Multiplexing [Bearbeiten]
Um der Notwendigkeit der immer dicker werdenden, teuren, unhandlichen und fehleranfälligen Multicores zu entgehen wurde analoges Multiplexing eingeführt. Hier werden die Signale der einzelnen Kanäle der Lichtanlage nacheinander über ein Leiterpaar gesendet. Bei den Dimmern wurde das Signal wieder in einzelne Kanäle zerlegt und den Dimmern zugeführt. Bekannte Bezeichnungen für analoge Multiplexformate sind AMX (ADB) und D 54 (Strand).
Hierdurch wurde zwar das Multicore eingespart, die Anlagen wurden jedoch störanfälliger, die Signalspannungen mussten häufig nachjustiert werden. Durch die bald folgende Einführung von DMX hat sich analoges Multiplexing nie richtig durchgesetzt.
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