Der Hauptbahnhof 1908
Nach dem Baubeschluss der "Kaiserin-Elisabeth-Westbahn" 1851 wurde 1856 der Spatenstich für den Hauptbahnhof Sankt Pölten vorgenommen. Schon 2 Jahre später (1858) konnten die ersten Züge den neuen Haltepunkt benützen. 1877 ging die Bahnstrecke Leobersdorf - Kaumberg - St. Pölten (Traisentalbahn) in Betrieb, acht Jahre später die Linien nach Krems und Tulln. Seit 1907 ist der Bahnhof schließlich auch Ausgangspunkt der heute elektrifizierten Mariazellerbahn in den steirischen Wallfahrtsort Mariazell. Der Bahnhof wurde im Laufe der Zeit mehrmals umgebaut. Das erste Mal zwischen 1878 und 1889, damals wurde ein neues Bahnhofsgebäude mit der Durchfahrt zur Kremser Landstraße errichtet. Im April 1945 wurde die Stadt bombardiert, dabei wurde auch der Bahnhof beschädigt. In den Jahren 1965 bis 1969 wurde der westliche Teil des Bahnhofs erneuert und die historischen Eckpavillions durch Zweckbauten ersetzt die noch heute bestehen. Im Moment wird der Bahnhof zum dritten Mal im Rahmen der Bahnhofsoffensive erneuert.
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